Review: Paper Towns 

Das hier wird eine Review und ein Vergleich zum Buch und zum Film „Paper Towns“ von John Green.

Um es vorab schon zu sagen, wer das Buch nicht gelesen hat oder den Film noch nicht gesehen hat und es noch tun möchte, oder einfach nicht gespoilert werden will, der sollte hier aufhören zu lesen!

Also ich habe zuerst einen Trailer zum Film gesehen, was allerdings schon eine ganze Zeit zurücklag. 

Dann habe ich mir in der Türkei das Buch gekauft und es wirklich genossen. Ich habe die ca. ersten 40 Seiten gelesen und dachte „krass, was kommt da jetzt noch? Das Buch hat immerhin weitaus mehr, also 40 Seiten.“ Und meine Frage wurde erklärt, das Rätsel um Margo Roth Spiegelman began. Und endete wirklich dramatisch(der Streit), romantisch(das Liegen auf der Wiese) und auch ein wenig melancholisch(Vergraben des Buches).

Ich mochte das Ende sehr, da es weder ein Oh-wir-sind-doch-alle-glücklich-und-zufrieden-und-kehren-in-die-„Papertown“-zurück-und-heiraten-und-werden-glücklich-Ende noch ein Es-ist-alles-so-unglaublich-traurig-und-sie-ist-wirklich-tot-und-wollte-nur-von-Q-gefunden-werden-Ende ist. Außerdem verpassen sie ihre Graduation, weil die ja eigentlich gar nicht so wichtig ist.

Im Großen und Ganzen mochte ich das Buch sehr, ich konnte richtig in die Geschichte eintauchen und war mit Q auf der Suche nach Margo und habe nicht die Hoffnung aufgegeben, dass sie noch am Leben ist.

Nun zum Film. Falls mich jemand danach gefragt hätte, wie ich den Film fand, hätte ich gesagt: „Okay.“ Mehr konnte ich nämlich wirklich kaum darüber sagen. Das Erste, was mich gestört hat war, dass Klein-Margo am Fenster vom toten Typ aus dem Park berichtet und dann ein richtig krasser Themenwechsel kommt und sie fragt, ob sie nicht bei SeaWorld einbrechen wollen. Soweit ich mich erinnere wird das im Buch erst Thema, wenn Margo mit Q ihre Punkte abarbeitet.

Außerdem WARUM kommt Angela mit auf den Roadtrip? Und mit wessen Auto fahren sie? Im Buch bekommt Q nämlich eun Auto geschenkt, weil er ja so ein toller Sohn ist und so weiter.
Wenn die 5 in Agloe, New York ankommen, ist Margo nicht hinter einer Plexiglasscheibe mit ihrem schwarzen Notizbuch in ihrem „Büro“.

Es ist praktisch ein komplett neues, anderes Ende. Was mir persönlich überhaupt nicht gefällt, da ich mich so auf das Buchende gefreut hatte!

Also um alles zusammenzufassen: Buch finde ich absolut schön und ist nur zu empfehlen. Der Film war…okay. Nein mal im Ernst, er hatte schöne Momente, wie z.B. den Anfang mit Klein-Margo und Klein-Q. Aber ich fand den Film nicht detailliert genug und es wurden, meiner Meinung nach, viele schöne, spannende Momente rausgelassen. Wer also den Film gesehen hat, sollte auf jeden Fall noch das Buch lesen, denn erst dann bekommt man eine gute Version von John Greens „Paper Towns“.

Adios, Dina


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